Keine Zeit füreinander

Haben Sie in der letzten Zeit immer mehr das Gefühl, dass Ihre Beziehung nicht mehr so ist, wie am Anfang? Dass der graue Alltag Ihnen sämtliche Energie raubt und Sie und Ihr Partner kaum noch Zeit füreinander haben?

Wie ist es so weit gekommen und was können Sie dagegen unternehmen?

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Dass der Alltag sich in eine Beziehung einschleicht, ist grundsätzlich gesehen gar nicht einmal schlecht, da man viele Dinge erledigen kann, ohne großartig darüber sprechen zu müssen. Leider schleichen sich allerdings nach und nach auch Verhaltensweisen ein, die irgendwann zu der Erkenntnis führen, dass man kaum noch Zeit miteinander verbringt.

Möglicherweise hat es sich nach einem anstrengenden Tag so eingebürgert, dass jeder für sich erst mal einige Zeit am Computer verbringt oder der eine am PC und der andere vor dem Fernseher. Dagegen ist natürlich überhaupt nichts einzuwenden, doch anstatt sich gegenseitig von den Erlebnissen des Tages zu berichten, entspannt nun jeder für sich. Dann wird vielleicht irgendwann gegessen, man wandert auf die Couch und schaut sich die 35. Wiederholung einer Fernsehsendung an, um irgendwann festzustellen, dass es Zeit ist, ins Bett zu gehen.

Haben Sie das schon immer so gemacht? Auch zu Anfang Ihrer Beziehung? Nein? Dann stellt sich natürlich die Frage, warum diese Abfolge der Ereignisse, sofern man sie denn so nennen mag, heute Alltag sind.

Früher haben Sie sich doch auch bei schönem Wetter in einem Café getroffen und sich unterhalten. Klar – damals war alles noch Neu und man wusste nur wenig vom anderen. Mittlerweile glaubt man, alles zu wissen, doch das ist eine trügerische Sicherheit, denn Menschen verändern sich ja auch. Wünsche und Träume verändern sich ebenso und wenn man nicht nachfragt, bekommt man logischerweise auch keine Antwort.

Aber sie haben Sie nicht nur im Café getroffen, sondern sind ins Kino oder ins Theater gegangen. Nach der Arbeit haben Sie sich im Schwimmbad getroffen, sich mit Freunden auf ein Glas Wein oder Bier verabredet, sind spazieren gegangen. Was also hat sich seit damals verändert? Denken Sie einmal darüber nach und sagen Sie jetzt nicht vorschnell, dass die Arbeit ja so stressig ist, der Haushalt gemacht werden muss und Einkäufe erledigt werden müssen.

Die Arbeit war damals auch schon stressig, nur ist es Ihnen nicht aufgefallen, weil Sie ja etwas vorhatten. Zeit, aus der Sie Kraft geschöpft haben für den nächsten Tag. Und Haushalt? Hm… – Moment einmal – damals hatten Sie jeder noch einen Haushalt. Das heißt, es mussten zwei Haushalte versorgt werden, zwei Mal eingekauft werden und Sie beide mussten sich um Ihre Wäsche kümmern. Heute haben Sie nur noch einen Haushalt und auch der Einkauf muss nur einmal erledigt werden. Und Ihre Wäsche hat sich zwar nicht halbiert, wird allerdings miteinander gewaschen, was zu einer Zeitersparnis führt.

Warum also finden Sie heute keine Zeit mehr für Cafébesuche, das Schwimmbad oder einen Kinobesuch? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: es ist Bequemlichkeit. Sie haben sich so sehr daran gewöhnt, nach der Arbeit nach Hause zu fahren und sich für einen Großteil des Abends auf der Couch zu platzieren, dass Ihnen jegliche Energie abgeht, etwas daran zu ändern.

Bei Gesprächen mit Ihrem Partner haben Sie das Thema Aktivitäten nach der Arbeit sicherlich schon mehr als einmal besprochen. Und? Hat sich etwas geändert? Nicht? Das könnte daran liegen, dass Sie beide in diesen Gesprächen laut überlegt haben, dass man ja mal wieder „dieses oder jenes“ tun könnte.

Mal wieder ist dabei allerdings eine Formulierung, die unterbewusst auf eher Unwichtiges hindeutet, weswegen es bei aller Wahrscheinlichkeit nie zur Durchführung gekommen und alles beim Alten geblieben ist. Wenn Sie also das nächste Mal mit Ihrem Partner auf diese Themen kommen, dann überlegen Sie nicht, dass man ja mal wieder etwas tun könnte. Überlegen Sie ganz konkret, WANN Sie etwas unternehmen möchten. WANN Sie sich im Café treffen wollen, WANN Sie ins Kino oder ins Schwimmbad gehen wollen. Machen Sie Pläne für schönes Wetter und einen Plan B für den Fall, dass das Wetter nicht mitspielen möchte. Dieser Plan B sollte dann allerdings nicht daraus bestehen, sich zu Hause auf die Couch zu setzen.

Sich gleich nach der Arbeit in Ihrem Lieblings Eiscafé treffen und bei Cappuccino und Eis über den Tag plaudern können Sie allerdings auch bei trübem Wetter. Und ein Besuch des Hallenbades ist natürlich auch bei schönem Wetter möglich. In vielen Schwimmbädern kann man bis in die späten Abendstunden hinein schwimmen gehen. Vielleicht wäre es einmal ein schönes Erlebnis, am späten Abend schwimmen zu gehen und zu entspannen.

Also – setzen Sie sich endlich in Bewegung und hören auf, darüber zu lamentieren, dass Sie kaum noch Zeit füreinander haben und miteinander verbringen. Es liegt allein in Ihren Händen, etwas daran zu ändern. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei Ihren Aktivitäten.

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