Schmerz vermeiden in der Beziehung

Die Zeit des Kennenlernens ist vorbei. In dieser Zeit hat man dem Partner zuliebe gern etwas getan oder nicht getan. Die sogenannte „rosa Brille“ hat alles in tollen Farben gezeichnet. Der Partner hat Angewohnheiten, die man zunächst als liebenswerte „Schrullen“ empfindet. Im Laufe der Zeit wird aus der liebenswerten Angewohnheit allerdings oftmals eine, die als störend empfunden wird. Sprechen Sie gemeinsam darüber – vielleicht ist es ja etwas, was unbewusst getan / gesagt wird. Vielleicht ändert es sich ja. Vermeiden Sie Gedanken wie „das wird sich schon geben“ oder „das werde ich ihm / ihr schon abgewöhnen“. Sie kennen diese Gedanken?

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Nein – es wird sich nicht geben.
Nein – Sie werden es ihm / ihr nicht abgewöhnen.

Im Laufe der Zeit werden Sie diese Angewohnheiten immer mehr stören. Es wird immer häufiger zum Streit kommen deswegen und irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man sich sagt: „Ich kann nicht mehr und will auch nicht mehr.“ Was zwangsläufig folgt ist die Trennung.

Nach einiger Zeit lernt man einen neuen Menschen kennen und alles geht vielleicht wieder von vorne los.

Auch wenn es schwer fällt – wenn Sie in Ihrer Partnerschaft Verhaltensweisen erkennen, die er / sie nicht ändert oder ändern möchte, sollten Sie überlegen, ob es nicht besser wäre, die Beziehung zu beenden. Bedenken Sie – Sie investieren Gefühle, Zeit und vielleicht auch Geld in etwas, was bei genauerer Überlegung bereits zum Scheitern verurteilt ist. Versuchen Sie, Ihre Beziehung realistisch zu sehen. Versuchen Sie sich vorzustellen, wie es in 6 Monaten ist, in einem Jahr, in 5 Jahren etc. aussieht. Haben Sie den Eindruck, dass Sie mit diesen Angewohnheiten oder Verhaltensweisen auf Dauer nicht leben können / wollen? Dann überlegen Sie, ob Sie nicht besser zeitweilig allein leben sollten und während dieser Zeit nach einem Partner suchen möchten, der Sie auf Dauer glücklich macht.

Damit sei nicht gemeint, dass Sie Ihre Beziehung beenden sollten, sobald sich die kleinste Wolke am Himmel zeigt. Jeder Mensch hat seine „Macken“. Keine Frage. Die Frage ist, ob Sie mit den Macken Ihres Partners leben können / wollen. Und natürlich auch umgekehrt. Viele dieser Macken sind liebenswert und bleiben es auch im Laufe der Zeit. Sie werden nicht als störend oder verletzend empfunden. Bei manchen ist das aber eben nicht so.

Nebenbei bemerkt wäre eine Partnerschaft ohne solche Macken aber wahrscheinlich sehr langweilig. Also ganz ohne ist vielleicht auch nicht so gut.

Darum – bleiben Sie realistisch.

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