Was ist emotionale Untreue?

Ein Partner kann, lange bevor er körperlich untreu ist, schon emotional untreu gewesen sein.

Wir sollten uns das Eheversprechen als Leitlinie noch mal vor Augen führen. Dieses Eheversprechen hilft uns dabei, die Aufgaben der Partner in einer Partnerschaft klar zu definieren. So hilfreich sie auch sein können, genauso können Sie in Fällen von Streitigkeiten zu Missverständnissen führen. Wie intim muss die Beziehung zu einem anderen Partner sein, bevor auch dieses Verhalten das Eheversprechen verletzt? Ist Untreue klar definiert als körperliche Untreue oder kann ein Partner auch emotional untreu sein? Manchmal scheitert eine Beziehung schon auf körperlicher Ebene, lange bevor sich ein Partner auf eine neue sexuelle Beziehung eingelassen hat.

Ein Grund dafür könnte emotionale Untreue sein – locker definiert als vertraute, aber nicht sexuelle Beziehung zu einer anderen Person außerhalb der Ehe. Das ist aber nicht das gleiche wie eine platonische Beziehung zu einer Person des anderen Geschlechts – wahre emotionale Untreue entsteht immer, wenn ein Partner eine intensive Bindung mit jemandem außerhalb der Beziehung eingeht. Das Resultat einer solchen Untreue ist der eindeutige Verlust der Zuneigung und der Liebe innerhalb der ursprünglichen Beziehung und führt in sehr vielen Fällen zur endgültigen Trennung.

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Die Grauzone zwischen einer harmlosen, platonischen Beziehung und einer zerstörenden, emotionalen Untreue macht es schwierig, den Verlust der Zuneigung und der Liebe zu belegen. Einer der Ehepartner hatte vielleicht vor der Heirat schon eine rein freundschaftliche Beziehung zu jemandem des anderen Geschlechts. Sollte nun der Partner aus irgendeinem Grund verlangen, diese freundschaftliche Beziehung sofort zu beenden, gäbe es bestimmt einen Streit. Diese platonischen Freundschaften können sogar ein emotionales, dynamisches Ermangeln in der Ehe haben.

Es ist nicht verwunderlich, dass ein Partner seine/ihre Probleme lieber mit jemandem bespricht, mit dem er/sie bereits seit der Kindergartenzeit befreundet ist. Andere wiederum haben spezielle Interessen oder Talente, die von Personen mit gleichen Interessen besser verstanden werden. Verheiratete Personen müssen gelegentlich für die Freunde auch mal Gefälligkeiten erledigen. Man erwartet von diesen Freundschaften, dass sie die Vertrautheit eines Ehepaares nicht außer Kraft setzen.

Sollte der Partner aber der außerehelichen freundschaftlichen Beziehung immer mehr Aufmerksamkeit schenken, erhöht sich die Möglichkeit der emotionalen Untreue rapide. Es besteht ein großer Unterschied zwischen der Sympathie, die man einem Arbeitskollegen in der Not entgegenbringt und der aktiv betriebenen emotionalen Untreue. Der erste gefährliche Schritt in diese Richtung könnte sein, dass man intime, sexuelle Probleme mit der anderen Person bespricht.

Selbst wenn diese Untreue niemals körperlich werden würde, könnte es dennoch zum gleichen Ergebnis führen – nämlich, dass die Gefühle und Gedanken, die einst dem Partner galten, nun mit dem Freund/Freundin geteilt werden. Darunter würde dann verständlicherweise auch die Ehe leiden. Das könnte dann natürlich Auslöser für Streitigkeiten sein – der Ehegatte ist der Meinung, dass die enge, freundschaftliche Beziehung zu seiner Kollegin okay ist, die Ehefrau dagegen fühlt sich dadurch doch schon sehr hintergangen.

Emotionale Untreue kann auch als Folge von Schicksalsschlägen auftreten. Viele Partner verbrauchen fast ihre ganze Energie bei der Arbeit. Sie verbringen die meiste Zeit mit den Arbeitskollegen und wenn sie abends nach Hause kommen, haben sie die meiste Energie bereits verbraucht. Somit bleibt für den Partner und die Kinder keine Energie mehr über. Emotionale Untreue muss nicht immer ein Level von Sex außerhalb der Beziehung erreichen, kann aber dennoch ernsthafte Probleme in der Beziehung mit sich bringen.

Eine sexuelle Affäre könnte nur von vorübergehender Dauer sein und manchmal sind Paare in der Lage, die Beziehung zu retten, wenn sie es denn wirklich wollen. Solange der Partner aber mehr Energie für die Kollegen oder Kolleginnen im Büro aufwendet, wird sich die emotionale Untreue noch verstärken.

Um die Beziehung zu retten und wieder mit dem Partner glücklich zu sein, sollte man sich in diesen Fällen Hilfe von außen suchen und z.B. eine Paartherapie überdenken. Ein ausgebildeter Therapeut kann in vielen Fällen von emotionaler Untreue im Gespräch mit den Partnern eine Lösung finden. Es ist allerdings nicht einfach, den wahren Grund für seelische Untreue zu finden, da dieser oft hinter vielen Symptomen versteckt ist.

Stimmungsschwankungen könnten das Ergebnis eines seelischen Burn-Outs sein und haben oft nichts mit dem eigentlichen Auslöser zu tun. Was den ersten Anschein hat, ein Auslöser für körperliche Untreue zu sein, könnte aber auch ein erster Hinweis auf emotionale Untreue sein. Das heimliche Treffen mit dem alten Sandkastenfreund, den der eigene Partner nicht akzeptiert, erfordert oft genauso viel Planung und Geheimhaltung wie eine sexuelle Affäre. Die Belastung, die ein Doppelleben mit sich bringt, kann die gleichen Gefühle wie Scham und Schuld auslösen, die auch zu Alkoholmissbrauch oder unkontrollierten Wutausbrüchen führen.

Vielleicht erfährt emotionale Untreue nicht so viel Aufmerksamkeit wie eine sexuelle Affäre, dabei kann aber die emotionale Untreue viel schädlicher für eine Beziehung werden, wenn sie nicht bereits in den Anfängen erkannt wird und geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

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